Archiv für die Kategorie ‘Sehenswürdigkeiten’

Das Bundesheer

Sonntag, 06. Februar 2011

Die Republik Österreich gehörte nach dem 2. Weltkrieg und währender Zeit des kalten Krieges nie einem der großen militärischen Blöcke NATO und Warschauer Pakt an. Vom Grundsatz bekannte sich die Republick als neutral. Dennoch begann Österreich Mitte der 50-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit dem Aufbau militärischer Strukturen und verfügte bald über eine eigenständige schlagkräftige Armee, das heutige Bundesheer. Das Bundesheer verfügt zwar vorrangig über defensive Strukturen, ist für diese aber sowohl personell als auch unter Aspekten der Ausrüstung und Bewaffnung sehr gut aufgestellt. Das Heer hat eine Stärke von ca. 35 000 Mann als „Grundwehrdiener“ und Berufssoldaten und ca. 30 000 Mann als Miliz. Es verfügt über etwa 9 000 Fahrzeuge sowie über etwa 150 Luftfahrzeuge. Da Österreich ein Binnenstaat ist und über keine Küsten verfügt, hat es auch keine Seestreitkräfte.

Der Oberbefehlshaber des Bundesheeres ist der Bundespräsident, der Verfügungsbefehl obliegt dem zuständigen Minister für Landesverteidigung. Seit Aufstellung des Bundesheeres im Jahre 1955 hat es einige militärische Einsätze für den unmittelbaren Schutz österreichischer Grenzen absolvieren müssen. Als Beispiele seien die Unruhen in Ungarn (1956), in der damaligen Tschechoslowakei (1968) und die Kriege im damaligen Jugoslawien (1991) genannt. Unter dem Mandat der UN nahm das Heer an Einsätzen im Ausland teil. Im Jahre 2004 sollte eine Reform des Heeres durchgeführt werden, die jedoch bis heute wegen Mangels an Geld nicht realisiert werden konnte.

Die Bewaffnung des Bundesheeres basiert auf ein Arsenal unterschiedlicher Hersteller aus verschiedenen Ländern. Die Waffen für die Infanterie stammen zu einem sehr großen Teil aus österreichischer Produktion. Die Motorräder wurden von BMW (Deutschland) und KTM (ebenfalls Österreich) geliefert. LKW und PKW stammen überwiegend aus deutscher Produktion. Die Kampfpanzer stammen durchgehen aus der Leopard-Reihe und die Schützenpanzer sind alle Steyr Ulan. Aus der selben Waffenschmiede kommen die Transport-, Berge- und Pionierpanzer. Die Artillerie besteht durchgehend aus Panzerhaubitzen M 109. Die Luftstreitkräfte verfügen über 77 Hubschrauber und 74 Flugzeuge.

Linz, Kulturhauptstadt Europas 2009

Montag, 22. Juni 2009

Linz ist die offizielle Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2009. Die Hauptstadt des im Norden Österreichs gelegenen Bundeslandes Oberösterreich ist als Urlaubsziel wenig bekannt. Wer im Rahmen einer Veranstaltung von Linz 09 die Stadt an der Donau besucht, wird aber nicht nur von den kulturellen Veranstaltungen begeistert sein.

Nach Wien und Graz ist Linz die drittgrößte Stadt Österreichs. Wahrzeichen der Stadt ist der Pöstlingberg mit der Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg. Mit der Straßenbahn gelangt man bis zum Fuße des Berges, auf den 537m hohen Berg fährt dann die Pöstlingbergbahn, die steilste zahnradlose Bergbahn der Welt. Auf dem Pöstlingberg selbst warten neben der Wallfahrtskirche die Linzer Grottenbahn, eine Nachbildung des Linzer Hauptplatzes um 1900, eine Kindermärchenwelt und ein wunderschöner Ausblick über Linz. Vor allem für den Urlaub mit Kindern ist ein Ausflug auf den Pöstlingberg zu empfehlen. Die Grottenbahn begeistert Groß und Klein, ebenso der nachgebildete Miniatur-Hauptplatz.

Der Alte und der Neue Dom zählen ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Linz. Am Hauptplatz findet man die 20 m hohe Dreifaltigkeitssäule (eine Pestsäule aus Marmor aus dem 18. Jahrhundert), das alte Rathaus und viele Straßencafés. Die alten Häuser mit den renovierten Fassaden vermitteln ein besonderes Flair. Zur Donau sind es von hier nur mehr wenige Meter. Der gelbe Sightseeing-Zug Linz City Express fährt ebenfalls vom Hauptplatz weg.

Die Landstraße mündet auch in den Hauptplatz. Die Linzer Landstraße ist die Einkaufsstraße der Stadt und zum größten Teil Fußgängerzone. Neben einer Vielzahl an Geschäften findet man hier aber auch historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten wie die Ursulinenkirche oder die Karmeliterkirche. Die Altstadt ist auch einen Abstecher wert, tagsüber wegen der historischen Häuser, nachts wegen der Kneipen.

Der botanische Garten, das Schloss und das Kunstmuseum Lentos direkt an der Donau sollten ebenfalls am Programm stehen, wenn man der Kulturhauptstadt 09 einen Besuch abstattet. Das Ars Electronica Center ist vor allem für Computer- und Technikbegeisterte ein guter Tipp. Unterkünfte in und um Linz sind auf Familien genau so spezialisiert wie auf Geschäftsreisende.

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Der Stephansdom in Wien

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Die Hauptstadt Österreichs ist Wien und hier befindet sich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten die auch als Wahrzeichen für die Hauptstadt gilt. Es geht um den Wiener Stephansdom, der sich am Stephansplatz befindet und seit 1723 eine Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien ist. Der Stephansdom gilt auch als eines der wichtigsten gotischen Bauwerke Österreichs. Der Dom hat vier Türme und mit einer Höhe von 136,4 Meter ist der Südturm der Höchste. Die zwei Heidentürme, die auf der rechten und linken Seite der Haupteinganges stehen, sind etwa 65 Meter hoch. In derm ehemaligen Österreich- Ungarn gab es ein Gesetz, das besagte, dass es keine Kirche geben darf, die höher als der Südturm ist. Es gibt noch etwas interssantes über den Südturm, nämlich dass er komplett freistehend ist, und somit keine Verbindung zum Hauptgebäude der Kirche hat. Das Fundament des Turms ist weniger als 4 Meter tief. Damit zählt er als ein architektonisches Meisterwerk seiner Zeit. In der Kirche für die Besucher können viele Meisterwerke gefunden werden, wie z. B. der Hochaltar. Es gibt noch weitere Altäre an den Seitenschiffen der Kirche. Auch die 19 Gräber, die sich in dem Dom befinden machen aus den Stephansdom einen Ort, den man unbedingt besuchen muss.