Archiv für Mai 2007

Mein Kururlaub in Österreich

Dienstag, 29. Mai 2007

Vor einem Jahr erkrankte ich an Polyarthritis. Die Ärzte haben mir Thermalbäder empfohlen, die Idee aber meinen Urlaub an irgendwelchen Kurorten zu verbringen, bereitete mir Alpträume (ich bin unter 30). Meine Freunde sind alle irgendwo ans Meer gefahren und ich musste mich aus gesundheitlichen Gründen für ein Kurort entscheiden. Nach der Empfehlung meines Arztes bin ich nach Bad Zell in Oberösterreich gefahren. Ich bin bei einem Kurhotel untergekommen und habe vor allem Behandlungen mit Radon gemacht. Radon ist tatsächlich ein seltener Heilschatz, der aus den Tiefen des Mühlviertler Granitgesteins gewonnen wird. Der Aufenthalt in Bad Zell hat sich zuletzt ganz anders bewiesen als erwartet. Anfangs hatte ich mich vor Langeweile gefürchtet. Mein Urlaub wurde aber zu einem fantastischen Wellnesserlebnis: Entspannen pur! Der kleine Kurort hatte viel mehr anzubieten als erwartet. Vor allem ist die Umgebung, das Mühlviertel-Hügelland mit seinen malerischen Landschaften perfekt zum Wandern geeignet. Da ich mich nicht sehr stark anstrengen durfte habe ich den Grünbergweg, den Baumbergweg und den Rieglhoferteichweg ausgewählt. Für anspruchsvolle Wanderer gibt es sogar eine 40 km lange Strecke zu wandern (Rundwanderweg Mühlviertler Quell). Zu meinen Lieblingsbeschäftigungen in Bad Zell gehörten auch der Besuch der Wasseroase mit Innen- und Außenbecken, Massagebänken und Whirlpools. Im großen und ganzen fand ich meinen Urlaub in Bad Zell super…ich habe sogar neue Freundschaften geschlossen!

Das Schloss Esterházy in Eisenstadt

Montag, 14. Mai 2007

Wenn man Österreich und Tourismus in Zusammenhang bringt, denkt man gleich an die abwechslungs- und zahlreichen Skigebiete und selbstverständlich an die Hauptstadt Wien. Man sollte sich aber auch die Zeit nehmen und andere Seiten Österreichs, die wertvolle Sehenswürdigkeiten verbergen, zu entdecken.
Eine dieser Sehenswürdigkeiten ist das bezaubernde Schloss Esterházy in Eisenstadt. Das prachtvolle Schloss entführt seine Besucher in die Vergangenheit und lässt sie in die Welt der Fürstenfamilie blicken. Anfangs stand an der Stelle des Schlosses eine gotische Burg, deren Ursprünge auf das 13. Jh. zurückgehen. Im 17. Jh. kam die Burg in den Besitz der Familie Esterhazy und diese baute es in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zu einem Barockschloss um. Einer der besondersten Säle ist der Haydnsaal, einer der schönsten und akustisch besten Konzertsäle der Welt. Der Saal wurde nach Joseph Haydn benannt, der von dem Schloss besonders fasziniert und inspiriert war. Es werden Führungen angeboten, die bei einem Rundgang Einblicke in das fürstliche Leben und die Musiktradition am Hofe ermöglichen. Der Hofmeister empfängt die Gäste in höfischer Tradition. Außerdem gibt es auch für die Kleinen spezielle Programme (z.B. Kostümvorstellungen).